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Integrierte Reintegration im Irak (Region Kurdistan)

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) führt, mit Unterstützung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge und des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds, ein Projekt zur Unterstützung der Rückkehr und langfristigen Reintegration von irakischen Staatsbürgern in der Region Kurdistan Irak (RKI) durch.

Irakische Staatsangehörige, die aus der RKI stammen, weiterhin starke und intakte familiäre Beziehungen in der Region pflegen und in das Gebiet der RKI freiwillig zurückkehren wollen, können sich gerne bewerben. Besonders berücksichtigt werden schutzbedürftige Personen sowie Personen mit großen Familien oder Personen, die für finanziell abhängige Angehörige verantwortlich sind. Zusätzlich müssen Bewerber die Voraussetzungen des REAG/GARP Programms erfüllen.

Eine Reintegrationsunterstützung kann eine intensive Beratung vor Ort sowie Sachleistungen umfassen. Ein individueller Wiedereingliederungsplan wird zusammen mit jedem Rückkehrer vor der Abreise erarbeitet, unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse und einer etwaigen Schutzbedürftigkeit. Bitte füllen Sie hierfür das Antragsformular aus und senden Sie uns dieses im Original und unterschrieben postalisch zu, gerne vorab per Fax oder E-Mail, um eine schnelle Bearbeitung zu ermöglichen.

Im Rahmen des IOM-Projekts „Magnet“ wurde eine Broschüre erstellt, die Informationen zu unterschiedlichen Arbeitsmarktbereichen und Fortbildungsmöglichkeiten für Rückkehrer in die Region Kurdistan Irak aufführt. Hier finden Sie die Broschüre.

Die Nachfrage nach Reintegrationsunterstützung im Nordirak übersteigt die Anzahl der Plätze, die wir im Projekt zur Verfügung haben. Eine Förderung neu eingehender Anträge ist daher leider höchst unwahrscheinlich. Unabhängig vom Reintegrationsprojekt Nordirak ist eine Unterstützung bei der freiwilligen Rückkehr durch das REAG/GARP-Programm weiterhin möglich. Wir bitten Sie um Kenntnisnahme und danken für Ihr Verständnis.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
IOM Nürnberg

Hanna Jenne 
E-mail: hjenne[at]iom.int
Tel: + 49 (0) 911/4300-128 
Fax: + 49 (0) 911/4300-228