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Im Zeitraum Juli 2012 bis Juni 2013 haben wir das Projekt Religions- und Konfessionsübergreifende Foren für Religions(führungs)personal aus Drittstaaten (REKORD) durchgeführt. Es wurde aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds (EIF) kofinanziert und durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) unterstützt.

Ziel von REKORD war es, religionsübergreifend zur wechselseitigen Wertschätzung und Anerkennung zwischen den verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern von Religionsgemeinschaften mit einem hohen Anteil an Menschen mit Migrationsgeschichte sowie kommunalen und zivilgesellschaftlichen Einrichtungen in Deutschland beizutragen. Mit diesem Ansatz baute REKORD auf der Erkenntnis aus früheren Kooperationen der IOM mit dem BAMF in den europäischen Projekten Integration: A Multifaith Approach (IAMA) und Dialogue for Integration: Engaging Religious Communities (DIRECT) auf, wonach Religionsgemeinschaften bei der Integration eine zentrale Rolle zukommt.

Viele Religionsgemeinschaften unterstützen Menschen mit Migrationsgeschichte durch eigene Angebote bei der Integration in die Aufnahmegesellschaft. Neben den ureigenen religiösen und rituellen Aufgaben erhalten Gemeindemitglieder hier Beratung zu sozialen Fragen und werden in ihrem Integrationsprozess begleitet. Außerdem gestalten Religionsgemeinschaften das Zusammenleben innerhalb der Gemeinde und darüber hinaus mit der Gesellschaft aktiv mit. Das Führungspersonal der Religionsgemeinschaften nimmt somit eine zweifache Schlüsselposition ein: Innerhalb der jeweiligen Gemeinschaft als Multiplikator und nach außen hin als Vermittler.

Um ein gesamtgesellschaftliches Verständnis für die Rolle von Religionsgemeinschaften im Integrationsprozess zu fördern und die Voraussetzungen für eine gelingende gegenseitige Integration auf kommunaler Ebene zu verbessern, organisierte die IOM im Rahmen des REKORD Projekts religionsübergreifende Foren in vier verschiedenen Städten (Nürnberg, München, Düsseldorf und Berlin). Die vielen positiven Reaktionen von Seiten der teilnehmenden Kommunen und Religionsgemeinschaften zeigten, wie wichtig und notwendig ein religionsübergreifender Dialog zu Fragen des Zusammenlebens und der Integration ist.

Weitere Ergebnisse des Projekts sowie die Projektbeschreibung finden Sie in der rechten Spalte dieser Seite unter den Downloads.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Marian Benbow Pfisterer 
Email: mbenbow@iom.int
Tel: + 49 911 4300 120 
Fax:  + 49 911 4300 220

    

Downloads:

Abschlusspublikation:

Auftaktveranstaltung:

Die vier REKORD Foren:

Abschlussveranstaltung: