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Onlineportal zu freiwilliger Rückkehr startet in die Pilotphase

Am 11. Mai 2017 startete die Pilotphase des neuen Onlineportals www.ReturningfromGermany.de im Zuge einer Pressekonferenz mit der Leiterin von IOM Deutschland Monica Goracci, dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister des Innern Dr. Ole Schröder und dem Leiter des Referats Rückkehr beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Dr. Patrick Schmidtke. IOM-Pressesprecherin Sabine Lehmann präsentierte das Portal und IOM-Rückkehrberaterin Sanela Selimagic gab einen Einblick in die tägliche Arbeit in der Rückkehrberatungsstelle.

"Returning from Germany" richtet sich vor allem an Rückkehrinteressierte sowie Rückkehrberatungsstellen und fasst Informationen zur freiwilligen Rückkehr und Reintegration vollständig und verständlich an einem Ort zusammen. Es informiert über die unterschiedlichen Förderprogramme, ermöglicht die Suche nach der nächstgelegenen Rückkehrberatungsstelle und stellt praktische Informationen zum Herkunftsland zur Verfügung. Die einfache Gestaltung und die geplante Mehrsprachigkeit sorgen für eine leichte Zugänglichkeit. Das Portal wurde durch die IOM entwickelt und ist ein gemeinsames Projekt mit dem BAMF.

Konferenz zu freiwilliger Rückkehr in Potsdam 

IOM-Rückkehrberater/innenIOM-Rückkehrberater/innen

 

Die Rückkehr- und Reintegrationsprojekte der IOM standen im Fokus einer Konferenz zu freiwilliger Rückkehr am 13. April 2016 in Potsdam. IOM-Rückkehrberater/innen informierten aus erster Hand über die Hilfsangebote und konkreten Abläufe. Verschiedene Akteure aus Brandenburg, darunter Mitarbeiter von Ausländerbehörden, Flüchtlingsunterkünften, zivilgesellschaftlichen Organisationen und NGOs, nutzten die Möglichkeit zur Diskussion und gaben Feedback zu den Programmen.

In Brandenburg gibt es seit 2015 eine IOM-Rückkehrberatungsstelle. Migrantinnen und Migranten können sich im persönlichen Gespräch in Eisenhüttenstadt oder per Telefon zu Rückkehrmöglichkeiten informieren. Kontaktdaten und Informationen finden Sie hier.

 

IOM Deutschland absolvierte Kurs zum Thema Gender 

Mit Erfolg absolvierten die Mitarbeiter von IOM Deutschland den Kurs „I know Gender - An Introduction to Gender Equality“, der von UN Women entwickelt wurde. Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist eines der grundlegenden Prinzipien der IOM und entscheidend für die weltweite Arbeit der IOM zum Wohle von Migrant/innen und ihren Familien. Der Kurs zielt darauf ab, das Bewusstsein und Verständnis zum Thema Gender zu fördern und Mitarbeiter zu befähigen, eine Genderperspektive in ihre alltägliche Arbeit zu integrieren. Am 01.12.2015 präsentierten die Mitarbeiter von IOM Deutschland in Nürnberg stolz ihre „I know Gender“-Zertifikate. Der Kurs ist hier auf Englisch, Französisch und Spanisch verfügbar.

IOM trifft Außenminister Steinmeier bei Rundem Tisch zu Migration 

Der Generaldirektor der IOM, William Lacy Swing, traf am 4. November 2015 Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zum Gespräch über die internationale Zusammenarbeit in der aktuellen Flüchtlings- und Migrationskrise. Zu dem Treffen im Auswärtigen Amt in Berlin waren neben Swing der Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, António Guterres, der Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für Migrationsfragen, Peter Sutherland, und der Generalsekretär der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, Elhadj As Sy, geladen. In einer anschließenden Pressekonferenz dankte Generaldirektor Swing Minister Steinmeier für seine politische Initiative in der aktuellen Flüchtlingskrise und betonte, dass die internationale Gemeinschaft nicht nur die Pflicht sondern vielmehr ein Interesse daran habe, Migration zu fördern.

Eröffnung des IOM Global Migration Data Analysis Centre - GMDAC Berlin

Am 7. September 2015 wurde in Berlin das IOM Analysezentrum für globale Migrationsdaten eröffnet.

In 157 Mitgliedsstaaten und mehr als 480 Standorten weltweit sammelt die IOM laufend eine große Fülle an Daten zu globalen Migrationsfragen. Das IOM Global Migration Data Analysis Centre wird diese Daten zentral erfassen und zeitnahe Analysen zu Migrationsthemen erstellen. Die IOM begegnet damit der wachsenden Nachfrage nach einer verbesserten Beschaffung und Nutzung  von Migrationsdaten, zum Beispiel zu den Themen Vertreibung, Rückkehr und Resettlement von Flüchtlingen, Menschenhandel und Menschenschmuggel sowie Arbeitsmigration.

Ambassador William Lacy Swing (IOM Director General), Jill Helken (IOM Director International Cooperations) and Frank Laczko (Head of the GMDAC Berlin)
William Lacy Swing (IOM-Generaldirektor), Jill Helke (IOM Direktor Internationale Kooperation) und Frank Laczko (Leiter des GMDAC Berlin)


IOM-Generaldirektor Swing mit der Direktorin von IOM Deutschland Argentina Szabados

Aktivitäten des GMDAC in Berlin:

  • Analyse von globalen Migrationstrends: regelmäßige Veröffentlichung aktueller Informationen
  • Globale Berichte zu Themen wie z.B. die öffentliche Wahrnehmung von Migration, Tod von Flüchtlingen, usw.
  • Migration Governance Index in Kooperation mit der Economist Intelligence Unit
  • Jährlicher statistischer Überblick über IOM Aktivitäten
  • Kapazitätsaufbau in den Mitgliedstaaten zur Erfassung und Verarbeitung von Daten: Anleitungs- und Trainingsmaterialien
  • Förderung durch Partnerschaften zu Migrationsdaten

Weitere Informationen zum GMDAC finden Sie unter gmdac.iom.int sowie in dieser Broschüre.

Die offizielle Pressemitteilung zur Eröffnung des GMDAC Berlin können sie hier nachlesen.

Artikel von Argentina Szabados im IPG-Journal veröffentlicht: "Migration ist unausweichlich - gut so!"

Die Direktorin von IOM Deutschland, Argentina Szabados, fordert in ihrem Artikel vom 9. September 2015 sichere Migrationswege und einen effektiven Kampf gegen Schlepper. „Wir brauchen eine EU-weite Initiative zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Konfliktgebieten, die über bisherige Verpflichtungen weit hinausgeht.“ Lesen Sie hier den Artikel in der Zeitschrift für Internationale Politik und Gesellschaft (IPG).

IO-Karrieremesse 2015 „Berufstätigkeit in internationalen Organisationen und europäischen Institutionen“

Am 24. Januar 2015 fand zum zehnten Mal die Informationsmesse "Karriere in internationalen Organisationen und europäischen Institutionen" des Koordinators für internationale Personalpolitik im Auswärtigen Amt in Berlin statt. Die Veranstaltung richtete sich an Studierende, Absolventen und Berufstätige, die sich für internationale Beschäftigungsmöglichkeiten interessieren. Vertreterinnen und Vertreter von rund 50 internationalen Organisationen und Nachwuchsprogrammen stellten sich im Rahmen von Präsentationen, Podiumsdiskussionen und Informationsständen vor.

Der Vortrag von Dyane Epstein, Leiterin der Abteilung „Talent Management“ der IOM in Genf, informierte Interessierte über internationale Praktikums- und Arbeitsmöglichkeiten bei der IOM. In persönlichen Gesprächen konnten sich die Besucher aus erster Hand über mögliche Berufsbilder, Einstiegsmöglichkeiten und den Arbeitsalltag in internationalen Organisationen informieren. Neben der IOM waren verschiedenste Organisationen der Vereinten Nationen (u. a. UNDP, UNICEF, UNHCR, UNESCO, ILO, Weltbank, WFP, WHO) vertreten. Auch in diesem Jahr präsentierte IOM die weltweite Kampagne zum positiven Beitrag von Migrantinnen und Migranten (Global Campaign on the Contribution of Migrants), die unter den Besuchern großen Anklang fand.

Es ist bemerkenswert was Migrantinnen und Migranten mitbringen. Neue Fähigkeiten. Neue Ideen. Neue Sichtweisen. Wenn Menschen in neue Länder ziehen, bringen sie weit mehr mit als nur einen Koffer. Und das, was sie mitbringen, kann für alle Vorteile haben. Um mehr über den Beitrag von Migrantinnen und Migranten zu erfahren, besuchen Sie www.migrantscontribute.com.

60 Jah­re Zusammenarbeit zwi­schen Deutsch­land und IOM

Generaldirektor Swing erhält Bundesverdienstkreuz

William Lacy Swing und Thomas de Maizière bei der gemeinsamen Pressekonferenz Quelle: BMI

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat am 3. November 2014 den Generaldirektor der Internationalen Organisation für Migration (IOM), William Lacy Swing, zu Gesprächen in Berlin empfangen.

De Maizière und Swing würdigten die 60-jährige Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik und IOM und unterstrichen die herausragende Bedeutung der Kooperation auf nationaler und internationaler Ebene, insbesondere bei aktuellen Fragen der Soforthilfe in Krisengebieten, beim Resettlement sowie der Förderung der freiwilligen Rückkehr und Reintegration von Migrantinnen und Migranten in ihre Herkunftsländer.

"Die IOM ist mit ihrer Expertise und jahrzehntelangen Erfahrung und ihrem weltweiten Netz an Missionen ein herausragender Partner in allen Fragen und Herausforderungen der weltweiten Migration. Sie hat sich gerade in den aktuellen Krisen als ein verlässlicher und kompetenter Partner bei der humanitären Soforthilfe erwiesen.

Lieber Herr Generaldirektor, ich spreche Ihrer Organisation meine Anerkennung für die gute Arbeit aus, die Sie weltweit, oft unter schwierigsten Bedingungen in Krisengebieten, leisten. Mein Dank gilt insbesondere auch Ihnen für die gute Kooperation beim Resettlement und der Aufnahme syrischer Flüchtlinge und der Begleitung der freiwilligen Rückkehr und Reintegration", sagte Bundesinnenminister de Maizière.  (weiter lesen)

Der Generaldirektor der IOM William Lacy Swing und die Direktorin der IOM Deutschland, Frau Argentina Szabados

Die vertrauensvolle Kooperation soll nun fortgesetzt und weiterentwickelt werden. Am 3 November 2014 begannen Hochrangige Konsultationen zwischen IOM und der Bundesrepublik Deutschland, die künftig jährlich im Wechsel in Berlin und Genf stattfinden sollen.

In einer Welt der Globalisierung, des demographischen Wandels und der wachsenden Mobilität wird zunehmend deutlich, dass gut gestaltete Migrationspolitik für Viele unerlässlicheVorteile bringen kann. Vor diesem Hintergrund haben die deutsche Bundesregierung und die IOM vereinbart, zu jährlichen hochrangigen Konsultationstreffen zusammenzukommen, um die langjährige und starke Partnerschaft weiter zu vertiefen, mit dem Ziel, den Dialog über und die Zusammenarbeit zu umfassenden Ansätzen der Migrationspolitik und damit verbundenen operationellen Fragen zu fördern. Ich möchte Herrn Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, meine Dankbarkeit ausdrücken, der diese Gespräche zwischen den zuständigen deutschen Ministerien und der IOM initiiert hat“, sagt Frau Argentina Szabados, Direktorin IOM Deutschland. 

 Federal Ministry of the Interior

 

Anlässlich des heutigen Treffens händigte der Bundesinnenminister Generaldirektor Swing das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus.

Er würdigte damit ausdrücklich das langjährige vorbildliche persönliche Engagement Swings in weltweiten humanitären Fragen.

 

Aushändigung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland Quelle: BMI

Weitere Veranstaltungen am 3. November zur Feier der 60-jährigen deutschen Mitgliedschaft in der IOM, des sechzigjährigen Bestehens von IOM Deutschland und von 60 Jahren der erfolgreichen Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen Deutschland und der IOM waren eine gemeinsame Pressekonferenz des Generaldirektors der IOM und des Bundesministers des Inneren, Dr. Thomas de Maizière, eine Anhörung vor zuständigen Ausschüssen des Deutschen Bundestages unter Vorsitz des Bundestagsausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, und ein durch Herrn Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Ole Schröder eröffneter gemeinsamer Empfang des Bundesinnenministeriums und der IOM als Zeichen der 60jährigen Partnerschaft.

Während seines Aufenthalts in Berlin stellte der Generaldirektor ferner ein Buch mit dem Titel „Saving Lives and Building Livelihoods: Germany and IOM“ vor, das die langjährige und hervorragende Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der IOM anhand eines breiten Spektrums an Migrationsbereichen darstellt und anhand einer Zusammenfassung der gemeinsamen Migrationsvorhaben der vergangenen drei Jahre veranschaulicht. Eine elektronische Version der Publikation kann hier heruntergeladen werden. 

Veranstaltung anlässlich des ersten internationalen Tags gegen den Menschenhandel
am 30. Juli 2014

Die Botschaft der Republik Weißrussland lud anlässlich des ersten internationalen Tags gegen den Menschenhandel Diplomaten und Vertreter von humanitären Organisationen zu einer feierlichen Veranstaltung ein.

Nach einer Begrüßung durch den Gesandten Sergei Malinovsky eröffnete die Direktorin der IOM Deutschland, Frau Argentina Szabados, den inhaltlichen Teil der Veranstaltung mit einer Einführung in die globale Perspektive des internationalen Menschenhandels. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass weltweit jährlich ca. 150 Milliarden US-Dollar Gewinn durch Zwangsarbeit erwirtschaftet werden. Die langjährige Erfahrung der IOM bei der Bekämpfung des Menschenhandels bildete einen weiteren Schwerpunkt des Vortrags. Die IOM schlägt drei zentrale Punkte vor, die in Zukunft mehr Beachtung finden sollen: Die verbesserte Identifizierung von gefährdeten Migranten, die Sensibilisierung der Privatwirtschaft und eine effektivere Verfolgung der Verbrechen.

Herr Stephan Lanzinger vom Arbeitsstab Menschenrechte des Auswärtigen Amts sprach über das internationale Engagement Deutschlands gegen Menschenhandel. Desweiteren, berichtete Frau Bärbel Heide Uhl vom bundesweiten Koordinierungskreis gegen Menschenhandel von den Erfahrungen der Beratungsstellen, die in Deutschland mit Opfern von Menschenhandel arbeiten. Herr Ivan Alievich von der Botschaft der Republik Weißrussland erläuterte die Rolle seines Landes, das sich auf nationaler und internationaler Ebene sehr aktiv gegen Menschenhandel positioniert. Ein kurzer Dokumentarfilm über die Situation in Weißrussland schloss den offiziellen Teil ab.

 

IOM Deutschland präsentiert der Hanseregion die weltweite IOM-Kampagne „The Contribution of Migrants“

Am 23. Mai 2014 präsentierte IOM Deutschland die weltweite IOM-Kampagne „The Contribution of Migrants“ während des Internationalen Wirtschaftsforums in der Hansestadt Lübeck. Das Wirtschaftsforum war ein wichtiger Bestandteil des 34. Internationalen Hansetags (22.05.-25.05.), an dem mehr als 400.000 Besucher teilnahmen.

Während des Symposiums diskutierten renommierte Sprecherinnen und Sprecher sowie hochrangige Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Thema „Arbeitsmarkt und demographischer Wandel“. Die Direktorin der IOM in Deutschland, Argentina Szabados, diskutierte auf dem Podium zum Thema „Leben und Arbeiten in der Hanseregion – Migration als Chance“ neben Duncan Campbell (ILO Genf), Özlem Ünsal (Innenministerium Schleswig-Holstein) und Markus Dusch (Agentur für Arbeit in Lübeck) aktuelle Migrationsfragen. Weiterführende Information zum Internationalen Wirtschaftsforum finden Sie hier

Eine der zentralen Aufgaben des jährlich stattfindenden Internationalen Hansetags ist es, den aktiven, grenzüberschreitenden Austausch der Mitgliedsstädte zu fördern und einen Beitrag zur Lösung aktueller Problemstellungen zu leisten. Die Kampagne stieß während des Wirtschafsforums vor dem Hintergrund der dort diskutierten „Willkommenskultur“ auf breite Zustimmung und großes Interesse, da sie Vorurteile abbaut und den positiven Beitrag von Migrantinnen und Migranten hervorhebt.

Es ist bemerkenswert was Migrantinnen und Migranten mitbringen. Neue Fähigkeiten. Neue Ideen. Neue Sichtweisen. Wenn Menschen in neue Länder ziehen, bringen sie weit mehr mit als nur einen Koffer. Und das, was sie mitbringen, kann für alle Vorteile haben. Um mehr über den Beitrag von Migrantinnen und Migranten zu erfahren, besuchen Sie www.migrantscontribute.com.

 

PRUMA National Stakeholder Meeting

Am 08.05.2014 fand das erste nationale Treffen des PRUMA-Projekts in Berlin statt.  Vertreter des BAMF, des UNHCR, des Deutschen Roten Kreuzes, des Internationalen Sozialdienstes, der Arbeiterwohlfahrt, des Jesuiten Flüchtlingsdienst und des Deutschen Instituts für Jugend und Familienrecht diskutieren auf Einladung von IOM Deutschland und dem Bundesfachverband für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (B-UMF) über Verbesserungsmöglichkeiten bei der Familienzusammenführung von minderjährigen Flüchtlingen in der Europäischen Union. Die Räumlichkeiten stellte der internationale Sozialdienst zur Verfügung.

 

Bun­desin­nen­mi­nis­ter emp­fängt den Ge­ne­ral­di­rek­tor der IOM

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière begrüßt den Generaldirektor der Internationalen Organisation für Migration Themen des Austauschs waren die Fortsetzung der bisherigen guten Kooperation und das gemeinsame Bemühen um eine zügige Abwicklung von Flüchtlingsaufnahmen, insbesondere aus der Krisenregion rund um Syrien.

Bundesinnenminister de Maizière betonte, die IOM sei von Beginn an ein verlässlicher Partner bei der humanitären Soforthilfe gewesen. Er sprach Generaldirektor Swing seine Anerkennung für die gute Arbeit aus, die die IOM weltweit, insbesondere unter schwierigen Bedingungen in Krisengebieten, leiste und dankte inbesondere für die gute Kooperation beim Resettlement und der Aufnahme syrischer Flüchtlinge. Auf der Basis der Gemeinsamen Absichtserklärung zur Zusammenarbeit von 2011 soll die erfolgreiche Partnerschaft auch künftig fortgeführt werden.

Mehr Informationen zum Besuch des IOM-Generaldirektors William Lacy Swing beim Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière finden Sie hier.

 

Stellvertretende Generaldirektorin der IOM zu Besuch in Deutschland

Die stellvertretende Generaldirektorin der Internationalen Organisation für Migration, Botschafterin Laura Thompson, besuchte am 11. März 2014 erstmals offiziell die Bundesrepublik Deutschland. Zusammen mit Frank Laczko, dem Leiter der IOM-Forschungsabteilung, sprach sie auf einem von der IOM und der Stiftung Wissenschaft und Politik ausgerichteten Expertentreffen zum Thema „International cooperation in migration management: The challenge of knowledge gaps“ in Berlin.

Frank Laczko präsentierte einem breiten deutschen Fachpublikum erstmals das „IOM-Gallup Global Migration Programme“ - eine Initiative zur Schaffung eines internationalen Migrationsdatenzentrums, welches die Datenlage über das weltweite Migrationsgeschehen künftig deutlich verbessern soll. Frau Botschafterin Thompson betonte die zunehmende Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit im Migrationsbereich, aufgrund der die Notwendigkeit aktueller Daten für politische Entscheidungsträger weltweit immens gestiegen sei.

Im Anschluss an die Veranstaltung führte Botschafterin Thompson Gespräche mit dem Bundesministerium des Innern, dem Auswärtigen Amt und der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport.

Weiterführende Informationen über die Stellvertretende Generaldirektorin der IOM erhalten Sie unter http://www.iom.int/cms/ddg.

 

Karriere in internationalen Organisationen und europäischen Institutionen

Am 1. Februar 2014 fand die jährliche Informationsmesse "Karriere in internationalen Organisationen und europäischen Institutionen" des Koordinators für internationale Personalpolitik im Auswärtigen Amt in Berlin statt. Die Veranstaltung richtete sich an ein breites Publikum, darunter Studenten, Absolventen und Berufstätige mit Interesse an einer Karriere bei einer internationalen oder europäischen Organisation. Insgesamt nutzen mehr als 5.600 Besucher die Möglichkeit, sich bei den Vertretern von 45  internationalen Organisationen und europäischen Institutionen über Karrierechancen, Bewerbungsverfahren und offene Stellen zu informieren.

Die Internationale Organisation war auf der Messe mit einem Informationsstand vertreten. Daneben referierte Liliana Mircescu (Leiterin der Personalentwickungs- und qualifizierungsabteilung der IOM in Genf) über die Arbeitsmöglichkeiten und –bedingungen bei der Internationalen Organisation für Migration. Der Stand der IOM zog über die gesamte Dauer der Messe ein großes Interesse der Besucher auf sich. Nach Angaben des Auswärtigen Amts war der IOM-Stand einer der meistbesuchten Stände der diesjährigen Messe. Insbesondere die neue weltweite Kampagne der IOM über den positiven Beitrag von Migrantinnen und Migranten (Global Campaign on the Contribution of Migrants), die am Messetag erstmalig öffentlich in Deutschland präsentiert wurde, wurde durch die Besucher und die Vertreter/innen der anderen teilnehmenden Organisationen mit Begeisterung aufgenommen.

Die Kampagne steht unter dem Motto:

Es ist bemerkenswert, was Migrantinnen und Migranten mitbringen.

Neue Fähigkeiten. Neue Ideen. Neue Sichtweisen. Wenn Menschen in neue Länder ziehen, bringen sie weit mehr mit als nur einen Koffer. Und das, was Sie mitbringen, kann für alle Vorteile haben. Um mehr über den Beitrag von Migrantinnen und Migranten zu erfahren, besuchen Sie www.migrantscontribute.com.

 

IOM Deutschland absolvierte Kurs zum Thema Gender 

Mit Erfolg absolvierten die Mitarbeiter von IOM Deutschland den Kurs „I know Gender - An Introduction to Gender Equality“, der von UN Women entwickelt wurde. Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist eines der grundlegenden Prinzipien der IOM und entscheidend für die weltweite Arbeit der IOM zum Wohle von Migrant/innen und ihren Familien. Der Kurs zielt darauf ab, das Bewusstsein und Verständnis zum Thema Gender zu fördern und Mitarbeiter zu befähigen, eine Genderperspektive in ihre alltägliche Arbeit zu integrieren. Am 01.12.2015 präsentierten die Mitarbeiter von IOM Deutschland in Nürnberg stolz ihre „I know Gender“-Zertifikate. Der Kurs ist hier auf Englisch, Französisch und Spanisch verfügbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Die IOM-Missionen sammeln weltweit eine beeindruckende Menge an Daten und Statistiken…und es muss uns gelingen, diese Daten öfter und effektiver zu nutzen.“
William Lacy Swing,
IOM Generaldirektor