Die IOM bietet operative Unterstützung bei der Beantragung von Visa, indem sie eng mit Einwanderungs- und Konsularbehörden und anderen Partnern zusammenarbeitet. Die operativen Lösungen der IOM zielen darauf ab, die regulären Migrationswege und Mobilität zu verbessern und sie zugänglicher, besser informiert, menschenwürdig, zeitnah und transparent zu gestalten.

IOM Deutschland unterstützt Familienangehörige von Migrant:innen mit Schutzstatus in Deutschland beim Prozess des Familiennachzugs, indem die IOM über eine Telefonhotline Beratung anbietet und bei der Zusammenstellung von Dokumenten im Vorfeld eines Termins bei den deutschen Auslandsvertretungen hilft. Wenn die deutsche Regierung ein Visum erteilt, hilft IOM bei den Reisevorbereitungen. Das Familienunterstützungsprogramm (Family Assistance Programme FAP) wird durch das Auswärtige Amt finanziert.

Im Rahmen des Projekts "Family Tracing", das von IOM Rom im Auftrag der italienischen Regierung und in Zusammenarbeit mit dem italienischen Komitee für unbegleitete ausländische Minderjährige durchgeführt wird, trägt IOM Deutschland zu der Bewertung bei, ob unbegleitete geflüchtete Kinder in Italien, die Familienangehörige in Deutschland haben, die Kriterien für eine mögliche Familienzusammenführung in Deutschland erfüllen.

IOM Deutschland unterstützt außerdem Personen, die nach Korea ziehen möchten, in einem Zentrum für Visaanträge für Korea in Berlin, das von Korea finanziert wird.

Bis 2021 unterstützte IOM Deutschland britische Staatsangehörige bei der Sicherung und Aufrechterhaltung ihres Aufenthaltsrechts in Deutschland nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU.